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Neuheiten

DeserTec, die Lsung aus der Wste?

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Heute fand die Soirée électrique organisiert von der Electrosuisse statt. Das Thema war "DeserTec - Strom aus der Wüste". Der Referent, Max Wüthrich, ABB Schweiz, stellte einerseits das Programm DeserTec vor, wie auch die Entwicklung des weltweiten Energiebedarfs.
Anhand der heutigen Prognosen kann man davon ausgehen, dass im Jahre 2050 ca. 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die Ressourcen, hauptsächlich Erdölprodukte, reichen dann noch ca. für 3 Milliarden Menschen. Diese Entwicklung ist darauf zurück zu führen, dass die heutigen Entwicklungsländer ihren Rückstand aufholen werden.
Mit der steigenden Bevölkerungszahl steigt auch der Bedarf an elektrischer Energie. Heute beträgt der Weltenergiebedarf 18PWh (dies entspricht einer Anzahl 60W-Glühbirnen von 300'000'000'000'000 welche zusammen eine Stunde leuchten). Bis ins Jahr 2050 wird sich der Bedarf verdoppeln. 
Um die Umwelt und die Erdölressourcen zu schützen, verfolgt das Programm DeserTec die Nutzung von reiner Sonnenenergie. 1% der weltweiten Wüstenfläche reicht aus, um den Energiebedarf der Menschheit zu decken. Das Ziel im Pilotversuch ist 15% des Energiebedarfs von Europa und den gesamten Bedarf von Afrika wie auch ein Teil des Nahen Osten du decken. 
Die Finanzierung findet derzeit durch die beteiligten Firmen und Konzerne statt. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf rund  600 Milliarden Franken. Eine Quersubvention durch die Länder der nördlichen Halbkugel wäre mit 2 Promille des BIP realisierbar. 
Die Technik beruht auf dem Konzept, die Wärmestrahlung der Sonne zu bündeln um Wasser in Dampf zu verwandeln. Mit dem Dampf können konventionelle Dampfturbinen via einen Generator Strom erzeugen.
Die Distanzen zwischen den Kontinenten können mit Hochspannungsgleichstromleitungen realisiert werden. Auf 3000km würden nur 10% der Energie verloren gehen.
Es sind noch viele Hürden zu nehmen, politische und finanzielle. Doch der Bedarf nach elektrischer Energie steigt und es wird in naher Zukunft in der Versorgung zu Engpässen kommen, auch in Europa. 

DeserTec
ABB
electrosuisse

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Schweiz

 

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